Willkommen bei "Früh-Auf"-Altena e.V. Schutzgemeinschaft für Gewässer und Fischerei
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News IFishman 21/1: Boddenhecht Laich

Hallo Freundinnen und Freunde der Angelfischereiforschung,

 

endlich ist der Frühling da, zumindest der meteorologische. Vor zwei Wochen konnten

wir noch auf den zugefrorenen Bodden spazieren gehen, doch nun steigen die

Temperaturen rasant an, das Eis schmilzt und die Laichzeit der Boddenhechte wird

nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Daher startet das BODDENHECHT-Team kommende Woche für die nächsten

eineinhalb Monate in die geplante Feldarbeit auf und rund Rügen, um Hechte mit

„Rucksack-Sendern“ auszustatten und die Laichgründe der Boddenhechte zu

identifizieren und zu untersuchen. Zum Thema laichende Hechte können Sie uns

tatkräftig unterstützen. Wie erfahren Sie im Newsletter. Außerdem haben wir eine

neue Studie zum Selektionsfaktor "Fischen" veröffentlicht.

 

In diesem Sinne ein frühlingshaftes Wochenende.

 

Mit freundlichen Grüßen Ihr

Robert Arlinghaus und alle Projektmitarbeiter*innen des BODDENHECHT-Teams

 


Laichende Boddenhechte beobachtet?

Die Laichzeit der Boddenhechte steht bevor und im Rahmen des BODDENHECHT-Projekts

sollen ihre Laichgründe rund um Fischland-Darß-Zingst, Rügen und Usedom identifiziert

und untersucht werden.

Angesichts der aktuell schnell steigenden Temperaturen kommen auch die Hechte wohl

schon sehr bald in Laichstimmung. Nach bisherigen Erkenntnissen beginnen die Hechte

ab einer Wassertemperatur von etwa 5°C mit dem Laichgeschäft und ziehen dafür teilweise

selbst in kleinste Seitengewässer und Gräben, in denen man die Tiere dann gehäuft

beobachten kann. Wir möchten Sie aus diesem Grund darauf hinweisen, dass jegliche

Meldungen zu Beobachtungen von laichenden Hechten in den Boddengewässern und

ganz besonders auch in Zuflüssen aller Größe für uns von großer Bedeutung sein

können. Sollten Sie in den kommenden Wochen interessante Beobachtungen an den

odden oder angrenzenden Zuflüssen und Gräben machen, können Sie diese unter

+49 (0) 152 22151765 melden oder per E-Mail an phillip.roser[at]igb-berlin.de senden -

auch Bilder und Videos vom Geschehen könnten für uns spannend sein um das Ganze

besser einzuordnen. Ihre Rückmeldung kann dazu beitragen, wichtige Laichplätze zu

identifizieren, um ein nachhaltigeres Management zu ermöglichen. Auch Meldungen aus

angrenzenden Fließgewässern und Gräben sind wichtig und willkommen. Wir freuen

uns auf Ihre Meldungen!

Hier geht es zum Aufruf.

 


Boddenhechte mit „Rucksack“ unterwegs

Kommende Woche startet das Team BODDENHECHT in die diesjährige Feldarbeitskam-

pagne um weitere Hechte mit Peilsendern zur Fischortung auszustatten und die

Laichplätze der Boddenhechte näher zu untersuchen. Neben den bereits verwendeten

internen Sendern (in der Bauchhöhle der Hechte) werden dieses Mal auch außen

angebrachte „Rucksack-Sender“ zum Einsatz kommen. Diese Sender können den

Salzgehalt und den Wasserdruck, sprich die Wassertiefe, direkt am Fisch messen,

wodurch wir uns ein noch besseres Verständnis zum Verhalten der Boddenhechte

versprechen.

Sollte ein solcher Rucksack-Hecht an der Angel oder im Netz landen, würden wir uns

freuen, wenn der Sender abgetrennt, im Idealfall der Fisch entnommen sowie der Kopf

(oder der ganze Fisch) für uns eingefroren wird. Sollte der Hecht zurückgesetzt werden,

bitte unbedingt den Sender vorher abtrennen und an uns zurücksenden. Die

Meldung von Wiederfängen von Hechten mit und ohne Sender ist für uns sehr wichtig.

Alle Infos zu den Markierungen sowie die Online-Fangmeldung finden Sie hier.

 


Die Fischerei fördert kleine, scheue Fische

Über die Fischerei werden vor allem größere und aktivere Fische aus Populationen herausgefangen. Damit wirkt das Fischen als Selektionsfaktor, der scheue Fische bevorteilt, wie eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigt. Die Förderung eher kleiner, scheuer und insgesamt schlechter fangbarer Fische hat Konsequenzen für die Qualität der Fischerei und erschwert es, die Entwicklung der Fischbestände genau zu erheben.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

 

Hier geht es zur Studie.

 
 

 

Hier geht es zur Studie.

 
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